Fehlende Kontrolle bei NGOs: Betrugsverdacht gegen SPD-Politikerin:
Hülya Iri soll 1,2 Mio. Fördergelder auf private Konten überwiesen haben

Bild: Hauptsitz des BAMF in Nürnberg
Liebe Leserinnen und Leser,
fehlen Ihnen gerade ein paarhunderttausend Euros? Dann gründen Sie doch einfach einen Verein, der sich um die Integration von Flüchtlingen kümmert und beantragen sie Fördergelder. Die Chance, dass Sie sofort große Summen bekommen, ist bei den derzeit Regierenden sehr groß. Man wird Ihnen das Geld richtiggehend hinterherwerfen. Vor einer Kontrolle, was Sie mit dem Geld tatsächlich machen, brauchen Sie sich nicht besonders zu fürchten. Ich kann Ihnen das am Fall der SPD-Politikerin Hülya Iri beweisen. Die Bild und viele andere Printmedien berichten über den Skandal:
Fehlende Kontrolle macht es möglich
Ein Förder-Skandal erschüttert die Niedersachsen-SPD – und hat von Hannover längst auch den Bundestag in Berlin erreicht. Die ehemalige SPD-Ratsfrau Hülya Iri (51) erhielt für einen Integrationsverein Fördermittel über 1,1 Millionen Euro. Der Verein ist inzwischen insolvent, der Verbleib des Geldes unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt u. a. wegen des Verdachts auf Betrug. Dass überhaupt so hohe Summen flossen, lag wohl auch an prominenter Unterstützung aus Rathaus, Jobcenter und der eigenen Partei.

