Wer zahlt die 90 Milliarden für die Ukraine?

Wer zahlt am Ende den 90-Milliarden-Kredit an die Ukraine? – Die EU-Kommission weiß es nicht

Fabio De Masi (BSW)
Bild: Wikipedia

Liebe Leserinnen und Leser,

ein deutscher Europaabgeordneter hat bei der EU-Kommission nachgefragt, wie die 90 Milliarden Euro für Kiew unter den Mitgliedstaaten verteilt werden. Die Antwort überrascht. Die Europäische Union stellt der Ukraine 90 Milliarden Euro als zinsloses Darlehen zur Verfügung. Doch wer von den Mitgliedstaaten am Ende in welchem Umfang dafür haften muss, kann die EU-Kommission derzeit nicht genau sagen. Das hat der deutsche Europaabgeordnete Fabio De Masi (Bündnis Sahra Wagenknecht) in einem Interview mit der Berliner Zeitung kritisiert.

De Masi hatte die Kommission schriftlich gefragt, wie die finanzielle Belastung durch den gemeinsamen Kredit auf die einzelnen Länder aufgeteilt wird. Die Antwort lautete sinngemäß, dass eine detaillierte Aufschlüsselung nach Mitgliedstaaten nicht möglich sei. „Die Europäische Kommission weiß offenbar nicht einmal, in welchem Ausmaß die EU-Staaten den Ukraine-Kredit absichern müssen“, sagte De Masi.

Gemeinsame Anleihen am Kapitalmarkt — aber wer haftet?

Das Darlehen wurde im April von den Mitgliedstaaten grundsätzlich gebilligt. Ungarn, Tschechien und die Slowakei haben Ausnahmen ausgehandelt und beteiligen sich nicht an der gemeinsamen Haftung. Finanziert wird das Paket über gemeinsame Anleihen der EU an den Kapitalmärkten. Die Ukraine soll den Betrag erst zurückzahlen, wenn sie Reparationen erhält. Bis dahin tragen die teilnehmenden Staaten die Garantien und die laufenden Kosten.

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Grünen-Politiker fordert 131.200 Euro-Spende

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Grünen-Politiker fordert 131.200-Euro-Spende der CDU an linke NGO und verpflichtende Antirassismus-Workshops

SURAJ MAILITAFI Bild: re:publica 26 Gregor Fischer

Liebe Leserinnen und Leser,

welch seltsame Gedanken sich in den Hirnen von Grünen ausbreiten, konnten wir schon häufig beobachten. Deswegen zunächst meine Frage an Sie? Ist es Rassismus, wenn man weiße Bürger von einem Freibad ausschließen möchte? Sind Sie unsicher? Nun, dann stellen wir die Frage andersherum. Ist es Rassismus, wenn man schwarze Menschen von einem Freibad ausschließen möchte? Die zweite Frage lässt sich natürlich leichter beantworten — aber, was ist denn der Unterschied? Beides ist hochgradiger Rassismus. Und das müsste man dem links/grünen Aktivist Suraj Mailitafi unbedingt mal erklären. Der verbreitet mal wieder Schwachsinn, dass einen übel werden kann. Der Rassist fordert nun von der CDU 131.200 Euro, weil sich eine CDU-Politikerin gegen Rassismus ausgesprochen hat

Ja, Sie haben richtig gelesen!

Seit Tagen sorgt das temporäre „Volksbad“ am Berliner Rosa-Luxemburg-Platz infolge der NIUS-Berichterstattung für Aufruhr. Der Grund: Für den 14. August war dort eine Veranstaltung geplant, bei der nur Schwarze erwünscht waren. Mittlerweile wurde die Veranstaltung abgesagt. Auch die CDU-Politikerin Aileen Weibeler kritisierte die Schwimmaktion in einem Instagram-Video. Dafür erntet sie nun einen Shitstorm. Der grüne Stadtgemeinderat und linke Aktivist Suraj Mailitafi fordert von der CDU jetzt eine Spende in Höhe von 131.200 Euro an die NGO, die Weiße am Freitag vom Schwimmen ausschließen wollte. Außerdem soll die Partei verpflichtend an monatlichen Antirassismus-Workshops teilnehmen.

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Die DDR ist wieder präsent

Die DDR ist wieder präsent: Wie der GdP-Vizechef bei AfD-Wahlsieg zur Befehlsverweigerung mobilisiert

Der Scharfmacher der Mauerschützen
Sven Hüber

Liebe Leserinnen und Leser,

die DDR ist wieder präsent in der Bundesrepublik Deutschland. Der Vizechef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Sven Hüber, appelliert in einem Aufsatz an das „Recht zum Widerstand“ der Beamten, falls die AfD Wahlsiege erringt. Weil die AfD der NSDAP ähnele, sollten sich die Beamten auf den „inneren Notstand“ einstellen. Sven Hüber ist der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Mit über 200.000 Mitgliedern ist sie die größte Polizeigewerkschaft der Welt. Im digitalen Mitgliedermagazin der Gewerkschaft vergleicht Hüber die AfD mit der NSDAP und fordert angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen im Osten polizeiliche Vorbereitungen, um im Falle eines „inneren Notstands“ das Grundgesetz gegen die Partei zu verteidigen.

Als DDR-Politoffizier war er ein „Scharfmacher“, der dafür sorgte, dass Soldaten „gnadenlos schossen“

Nun muss man wissen, dass Sven Hüber in der Vergangenheit alles andere als ein Demokrat war. Vom Politoffizier der DDR-Grenztruppen zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei: Sven Hüber hat eine hochproblematische Biografie. Gerade vor dem Hintergrund seiner eigenen Vergangenheit bekommen Hübers Aussagen besondere Brisanz. Der Historiker Hubertus Knabe erinnert daran, welche Funktion Hüber einst im DDR-Grenzregime ausübte: „Er war ein Scharfmacher in der DDR in den Grenztruppen. Derjenige, der dafür zuständig war, dass die Leute politisch auf Kurs waren, dass sie gnadenlos schossen, wenn jemand versuchte, über die Grenze zu gehen und vor allem auch die jungen Wehrpflichtigen, die bei den DDR-Grenztruppen dienten, kontrollierte auf ihre politische Einstellung. Das war seine Aufgabe. Kontrolle, Indoktrination, Scharfmacherei.“

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