Amthor zu Höcke: „Dünnbrettbohrender Schwachkopf”

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Liebe Leserinnen und Leser,
dass die politische Kultur in Deutschland, insbesondere bei den sogenannten Altparteien, stark gelitten hat, wissen wir seit Frau Merkel Kanzlerin wurde. Nun zeigt wieder einmal ein CDU-Politiker, der in seinem Leben noch nie produktiv gearbeitet hat, einer der sich vor allem durch ein loses Mundwerk, weniger aber durch durchdachte politische Ideen hervorgetan hat, wie tief man sinken kann. Philipp Amthor, ein aufstrebender Nachwuchspolitiker der sich gerade selbst zerstörenden CDU, macht einen auf „dicke Hose“ und beleidigt einen Politiker der AfD, der ihm intellektuell haushoch überlegen ist. Wenn man schon nichts Produktives in der politischen Debatte beitragen kann, dann muss man eben durch Beleidigungen des politischen Gegners auffallen. Und promt ist wieder einmal der Focus in seiner Online-Ausgabe auf diesen Zug aufgesprungen. In großen Lettern kann man dort nachlesen:
Philipp Amthor — ein Günstling von Friedrich Merz ohne eigenes Profil
Philipp Amthor hat den AfD-Politiker Björn Höcke am Freitag im Bundestag scharf angegriffen. Anlass waren jüngste Aussagen Höckes zur deutschen Identität, die Amthor als Ausdruck eines verfehlten Patriotismus bezeichnete … Mit ungewöhnlich deutlichen Worten bezeichnete Amthor Höcke als „dünnbrettbohrenden Schwachkopf“ und warf ihm vor, überholte und längst widerlegte ideologische Vorstellungen zu verbreiten.
Wenn solche Leute wie Amthor die Zukunft der CDU sein sollten, dann können wir getrost abwarten, bis diese einst so stolze Volkspartei endlich einstellig wird. Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Rainer Barzel und vielleicht auch Helmut Kohl, rotieren ohnehin schon in ihren Gräbern, wenn sie sehen, wer heute bei ihrer Partei so die Spitzenpositionen belegt.

