Bordell entwerfen statt Mathe üben. Schüler aus 8. Klasse sollen „Puff für alle” planen

Liebe Leserinnen und Leser,
erst vor wenigen Tagen musste ich Ihnen berichten, dass die Schüler Deutschlands im internationalen Vergleich auf Platz 25 abgerutscht sind. In einer UNICEF-Studie zum Kinderwohlbefinden erreicht Deutschland nur Platz 25 von 37. Besonders dramatisch steht es um die Bildung: Nur 60 Prozent der 15-Jährigen haben grundlegende Kompetenzen in Lesen und Mathematik. Das ist so beschämend, dass man die zuständigen Kultusminister und die verantwortlichen Lehrkräfte am liebsten auf den Mond schießen möchte. Aber andererseits wundert es einen nicht, wenn man immer wieder lesen muss, dass an den Schulen der falsche Stoff gelehrt wird. Im Focus vom 23.05.2026 und auch in anderen Medien, z.B. im Kölner Express kann man es nachlesen:
8. Klasse soll einen Puff für alle“ entwerfen
Die Schüler der 8. Klasse bekamen die Anweisung, ein imaginäres Etablissement zu konzipieren, einen sogenannten „Puff für alle“. Laut Berichten der „Rheinischen Post“ sowie des WDR war in dem Arbeitsauftrag von einem „Freudenhaus der sexuellen Lebenslust“ die Rede.
Drei Arbeitsblätter wurden demnach an die Jugendlichen zwischen 13 und 15 Jahren verteilt. Die Aufgabe bestand darin, einen bereits existierenden „Puff“ zu modernisieren. Dabei mussten sich die Teenager mit diversen Fragestellungen befassen: „Welches inhaltliche Angebot muss der neue Puff für alle bereithalten? Welche sexuellen Vorlieben müssen in den Räumen wie bedient und wie angesprochen werden?“

