Das Versagen der Justiz geht nahtlos weiter. Für ausreisepflichtigen Gewalttäter – keine Abschiebehaft veranlasst

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Liebe Leserinnen und Leser,
das Versagen der Justiz geht nahtlos weiter. Nur kurz nach der schrecklichen Tat eines IS-Anhängers in Berlin, muss ich schon wieder von einem Justizskandal der schlimmsten Sorte berichten. Der zeitweise als möglicher Komplize des CSD-Anschlags verdächtigte Iraner wurde wieder freigelassen. Besonders brisant: Er soll ein mehrfach verurteilter, ausreisepflichtiger Gewalttäter sein. Abschiebehaft wurde jedoch trotzdem nicht veranlasst. Ich habe keinerlei Vertrauen mehr in die deutsche Justiz. Wer Straftäter freilässt, jedoch Regierungskritiker einsperrt, der hat seine Aufgaben nicht verstanden. Deutschland ist inzwischen zu einem Bananenstaat verkommen, in dem nichts mehr so ist, wie es sein soll. Die eigenen Bürger werden überwacht und drangsaliert. Die Meinungsfreiheit ist so sehr gefährdet, dass man unwillkürlich Vergleiche mit der DDR ziehen muss, und die Justiz versagt auf ganzer Linie.
Ausreisepflichtiger Serienstraftäter wieder auf freiem Fuß
Der im Zuge des Anschlags auf den Berliner CSD zwischenzeitlich festgenommene Iraner Tayman Z. ist inzwischen wieder auf freiem Fuß. Besonders heikel: Nach Informationen der Bild soll der 28-Jährige ausreisepflichtig sein und zuvor mehrere schwere Straftaten begangen haben. Demnach wird die Entscheidung, Tayman Z. freizulassen, anstatt ihn in Abschiebehaft zu nehmen, laut Bild in Sicherheitskreisen teils heftig kritisiert.
Auch der CDU-Innenexperte Alexander Throm kann die Entscheidung der Behörden in diesem Fall nicht nachvollziehen. „Völlig unverständlich ist mir, warum ein solcher Serien-Gewalttäter nicht sofort in Abschiebehaft kommt“, sagte Throm gegenüber der Bild.

