Wolfgang Kubicki ist neuer Bundesvorsitzender der FDP – Strack-Zimmermann verliert

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Liebe Leserinnen und Leser,
der neue Bundesvorsitzende der FDP ist nun also das Polit Urgestein Wolfgang Kubicki geworden. Die Kriegshetzerin Strack Zimmermann hat aber in letzter Minute noch sein Ergebnis verdorben. Nur 390 von 658 Stimmen reichen bei Weitem nicht, um die FDP aus der Krise zu führen. Im Gegenteil. Das Ergebnis zeigt, wie zerrissen die Partei immer noch ist. In ihrer Bewerbungsrede machte Strack-Zimmermann ihre Differenzen zu Kubicki deutlich. In der Frage der Brandmauer und der Energiewende grenzte sie sich scharf ab. Außerdem sparte sie nicht mit persönlichen Angriffen, insbesondere auf Kubickis designierten Generalsekretär, den früheren Vorsitzenden der bayerischen FDP, Martin Hagen.
Sofort Kritik an Kubicki
Es ist auch sofort Kritik an der Haltung des neuen Vorsitzenden Wolfgang Kubicki zum Umgang mit der AfD laut geworden. Der frühere FDP-Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle zeigte sich in seiner Rede vor den Delegierten in Berlin „verwundert“ darüber, dass Kubicki und sein designierter Generalsekretär Martin Hagen eine Debatte über eine Abkehr von der „Brandmauer“ – also der konsequenten Ausgrenzung der AfD in den Parlamenten – losgetreten hätten. Aber mit wem will die FDP denn gegebenenfalls koalieren?

